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MBA an der Mannheim Business School

Sonntag, Mai 3rd, 2009

In der im Jahr 2005 als gemeinnützige GmbH gegründeten Mannheim Business School werden zwei komplett englischsprachige MBA-Studiengänge angeboten. In Deutschland einmalig ist die dreifach Akkreditierung dieser Programme durch AMBA, AACSB und EQUIS.
In praxisnahen Kursen und bei Aufenthalten in ausländischen Partnerhochschulen wird den Teilnehmern das erforderliche Wissen zur künftigen erfolgreichen Führung eines Unternehmens vermittelt.

Das Vollzeit-Programm Mannheim MBA wird mit maximal 36 Teilnehmern innerhalb von 12 Monaten realisiert. Die Gestaltung der vier Quartale kann variabel erfolgen, wobei eines davon in einer ausländischen Business School absolviert wird. Im vierten Studienabschnitt wird in einer betreuten Projektstudie die Master-Thesis vorbereitet. Vorbildlich gilt die Unterstützung der Studierenden bei der anschließenden Jobsuche. Die Studiengebühren belaufen sich auf 29.000 Euro.

Im ESSEC & Mannheim Executive MBA erfolgt das Studium berufsbegleitend über 18 Monate in Kooperation mit der Pariser Grande Ècole ESSEC. Mit den Zeitformaten “Weekend” und “Modular” ist das Zeitmanagement der Berufsbegleitung wählbar. 42.000 Euro beträgt hierfür die Studiengebühr. Voraussetzung zur Aufnahme eines MBA-Studiums sind ein erfolgreich absolviertes Bachelor oder Diplom, eine mindestens drei- beziehungsweise fünfjährige Berufserfahrung, sehr gute Englischkenntnisse, ein erfolgreicher GMA-Test und möglichst eine erste internationale Erfahrung.

Zur Unterstützung bei der Finanzierung eines MBA-Studiengangs vergibt die Mannheim Business School fünf Vollstipendien und mehrere Teilstipendien. Einige Kreditinstitute gewähren in Kooperation mit der Hochschule günstige Studentenkredite. Auch ist die Beantragung eines Bildungskredits für diese Studienform möglich.

MBA / Master of Business Administration am IMD (Lausanne / Schweiz)

Montag, August 4th, 2008

Auf mehr als 60 Jahre Erfahrung kann das International Institute of Management Developement (IMD) in der Schweiz zurückblicken. Das Institut mit Sitz in Lausanne übernahm im Jahr 1990 aus dem Zusammenschluss des Genfer IMI, 1946 gegründet, und der IMEDE, gegründet 1957, seine Aufgaben.

Mit der MIT Sloan School of Management in den USA hat die IMD im Jahr 2002 eine Partnerschaft eingeführt, die bis heute hält.

Seit dem Jahr 1972 bietet die IMD das Master of Business Administration-Programm in Vollzeit an. Dieser englische Studiengang dauert insgesamt 11 Monate. Für die Zulassung zu diesem Studium sollten potentielle Teilnehmer eine Berufserfahrung von drei Jahren sowie einen ersten Hochschulabschluss vorweisen können. Für einen Studiengang werden 90 Plätze vergeben.

Sehr flexibel ist das Teilzeitstudium des Executive Masters of Business Administration angelegt. Ist es trotz bestem Zeitmanagement nicht möglich, das MBA Studium während der Mindestlaufzeit von 16 Monaten zu absolvieren, so bleiben Teilnehmen noch weitere 20 Monate Zeit, das Studium zu beenden. Für diesen Studiengang, für den Absolventen von 35 Jahre bis 50 Jahre zugelassen sind, stehen jährlich 65 Studienplätze zur Verfügung.

Von den drei zuständigen Akkreditierungsstellen hat die IMD die Gütesiegel EQUIS, AMBA und AACSB erhalten. Die Qualität des Studiums Master of Business Administration zeigt sich aber auch darin, dass Absolventen der IMD mit den höchsten Eingangsgehältern unter MBA-Absolventen rechnen können. Wer einen solchen Abschluss und den entsprechenden Job erreicht hat, braucht sich nicht mehr darum zu sorgen, in seiner Wohngemeinschaft mit einem alten Notebook über Fragen der Riesterrente nachzudenken. Ein MBA Titel vom IMD Lausanne ist wahrscheinlich die beste Altersvorsorge.

Wo findet man unabhängige Infos und Bewertungen zu MBA Business Schools?

Sonntag, Juli 20th, 2008

Es ist noch gar nicht so lange her, das der Studienabschluß Master of Business Administration (MBA) in Deutschland eingeführt wurde. Erst seit Anfang der Neunzigerjahre gibt es hierzu Angebote in Deutschland. Mittlerweile existieren in der Bundesrepublik rund 150 Einrichtungen, die solch einen Abschluß mit sehr unterschiedlichen Qualitätsansprüchen zum Ziel haben. Eines jedoch läßt sich unlängst feststellen: Im Vergleich zu den USA oder Großbritannien spielen die hiesigen Anbieter keine große Rolle. Sie sind zu unbedeutend und klein, als das sie eine wirkliche Konkurrenz zu den international etablierten Schulen bilden könnten. Doch das bedeutet nicht gleich pauschal die Abkehr von MBA-Abschlüssen in der eigenen Heimat. Je nachdem, welches Ziel mit dem Titel fokussiert wird, kann es sich rechnen, ihn in Deutschland anzustreben. Dies zeigt zum Beispiel das weltweite Executive-MBA-Ranking der Financial Times. Hier kamen die Gisma in Hannover und die WHU in Vallendar unter die ersten 20 Plätzen. Allerdings betreffen die guten Noten hauptsächlich spezielle Executiveprogramme für aufstrebende Nachwuchskräfte.

Ein wichtiger Aspekt im Ranking von MBA-Schulen ist die internationale Ausrichtung des Angebotes, etwa in englischer Sprache. Aber auch die Anzahl der ausländischen Dozenten oder Studenten sagt etwas über die Qualität der Einrichtung aus. International renomierte Ausbilder können wesentlich zur Steigerung der Akzeptanz einer solchen Ausbildungsstätte beitragen.

Allein für deutsche Schulen gibt es sechs Studien-Akkreditierungen. Zwar legen diese nur Mindesstandards fest, dennoch finden MBA-Studiengänge nur dann weltweite Anerkennung, wenn sie mindestens einen der drei Top-Gütesiegel (AACSB aus den USA, AMBA aus England oder EQUIS aus Europa) erhalten haben.

Auch die Business Week veröffentlicht regelmäßig Rankings zu den besten nationalen und internationalen Schulen. Doch Vorsicht ist geboten. Jedes Ranking hat seine eigenen Maßstäbe und Kriterien und läßt sich daher schwer vergleichen. Deshalb sollte bei der eigenen Suche weniger der Gesamtrang einer Schule zählen, sondern eher die Bewertung der Einzelkategorien, die individuell eine Rolle spielen.