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MBA an der GISMA Business School

Montag, April 20th, 2009

Innerhalb von 10 Jahren hat sich die privatwirtschaftlich geführte GISMA Business School in Hannover zu einer der führenden in Europa entwickelt. Ihr MBA-Programm besteht aus der Kombination eines anerkannten amerikanischen Master´s in Management Programms mit deutlich europäischem Praxisbezug. Es wurde von der AACSB international akkreditiert und wird in Kooperation mit der Krannert School of Management der Purdue Universität in den USA realisiert. Dieser Umstand führt dazu, dass ein Großteil der GISMA Absolventen sowohl einen amerikanischen als auch einen deutschen MBA-Titel erhalten.

Angeboten werden ein 11-monatiges Vollzeit-Programm, ein 22-monatiges berufsbegleitendes Executive-MBA-Studium und ein 24-monatiges berufsbegleitendes Programm für Young Professionals.

Der anspruchsvolle Zeitrahmen des Vollzeit-MBA stellt hohe Anforderungen an die Teilnehmer, die ein abgeschlossenes Erststudium ebenso vorweisen müssen wie Berufserfahrung, hervorragende Englisch-Kenntnisse und den absolvierten GMA-Test. Die Studiengebühr beträgt 30.000 Euro.

Für eine Teilnahme am Executive-MBA-Programm an der GISMA müssen etwa zehn Jahre Berufserfahrung und erste Führungserfahrungen vorhanden sein. Das berufsbegleitende Studium erfordert ein hohes Zeitmanagement und ermöglicht die unmittelbare Anwendung des neu erworbenen Wissens in der praktischen Tätigkeit. Die Studiengebühr beträgt circa 34.000 Euro.
Junge Akademiker, die sich ohne Unterbrechung der aufgenommenen Berufs-Karriere weiter qualifizieren wollen, nehmen an englischsprachigen Wochenendkursen teil und erhalten am Schluss der Ausbildung, im Unterschied zu den zwei Titeln der vorher genannten Kurse, den MBA-Titel der Leibniz Universität Hannover. Die Studiengebühr beläuft sich hierfür auf 28.000 Euro.

Außer der Möglichkeit der Nutzung des BAföG und von Studentenkrediten, bietet die GISMA Business School die Möglichkeit einer Studienfinanzirung durch einen Bildungskredit aus dem Bildungsfonds der Einrichtung und durch Stipendien, die teilweise auch durch kooperierende Unternehmen gewährt werden.

Wo findet man unabhängige Infos und Bewertungen zu MBA Business Schools?

Sonntag, Juli 20th, 2008

Es ist noch gar nicht so lange her, das der Studienabschluß Master of Business Administration (MBA) in Deutschland eingeführt wurde. Erst seit Anfang der Neunzigerjahre gibt es hierzu Angebote in Deutschland. Mittlerweile existieren in der Bundesrepublik rund 150 Einrichtungen, die solch einen Abschluß mit sehr unterschiedlichen Qualitätsansprüchen zum Ziel haben. Eines jedoch läßt sich unlängst feststellen: Im Vergleich zu den USA oder Großbritannien spielen die hiesigen Anbieter keine große Rolle. Sie sind zu unbedeutend und klein, als das sie eine wirkliche Konkurrenz zu den international etablierten Schulen bilden könnten. Doch das bedeutet nicht gleich pauschal die Abkehr von MBA-Abschlüssen in der eigenen Heimat. Je nachdem, welches Ziel mit dem Titel fokussiert wird, kann es sich rechnen, ihn in Deutschland anzustreben. Dies zeigt zum Beispiel das weltweite Executive-MBA-Ranking der Financial Times. Hier kamen die Gisma in Hannover und die WHU in Vallendar unter die ersten 20 Plätzen. Allerdings betreffen die guten Noten hauptsächlich spezielle Executiveprogramme für aufstrebende Nachwuchskräfte.

Ein wichtiger Aspekt im Ranking von MBA-Schulen ist die internationale Ausrichtung des Angebotes, etwa in englischer Sprache. Aber auch die Anzahl der ausländischen Dozenten oder Studenten sagt etwas über die Qualität der Einrichtung aus. International renomierte Ausbilder können wesentlich zur Steigerung der Akzeptanz einer solchen Ausbildungsstätte beitragen.

Allein für deutsche Schulen gibt es sechs Studien-Akkreditierungen. Zwar legen diese nur Mindesstandards fest, dennoch finden MBA-Studiengänge nur dann weltweite Anerkennung, wenn sie mindestens einen der drei Top-Gütesiegel (AACSB aus den USA, AMBA aus England oder EQUIS aus Europa) erhalten haben.

Auch die Business Week veröffentlicht regelmäßig Rankings zu den besten nationalen und internationalen Schulen. Doch Vorsicht ist geboten. Jedes Ranking hat seine eigenen Maßstäbe und Kriterien und läßt sich daher schwer vergleichen. Deshalb sollte bei der eigenen Suche weniger der Gesamtrang einer Schule zählen, sondern eher die Bewertung der Einzelkategorien, die individuell eine Rolle spielen.